Ihre kostenlose Beratung
Luzern:
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Kursinformationen
Ernährungsberater/in Bénédict
für alternative Ernährungsmedizin & ernährungsrelevante Gesundheitsförderung (WAM)
Die Ausbildung zum/zur Ernährungsberater/Ernährungsberaterin ist eine Zweitausbildung für Interessent/-innen, die entweder bereits einen Beruf im Gesundheits- oder Sportwesen erlernt haben oder in einem solchen Beruf tätig sind oder einfach Interesse für sich und andere mitbringen und sich als Dienstleister/-in verstehen. Der Umgang mit Menschen bereitet Ihnen keine Mühe, im Gegenteil, der Mensch und seine Gesundheit steht bei Ihnen im Mittelpunkt! Daher steht die Gesundheit - z. B. die Ernährungsberatung - im Zentrum der von Ihnen gewählten Weiterbildung. Immer mehr Menschen brauchen eine individuelle und optimale Beratung und Begleitung in Ernährungsfragen.
Kursziel
Mit diesem Lehrgang eröffnen Sie sich weite Tätigkeitsgebiete, z. B. in Sport- und Fitnesszentren, Kur- und Wellnesshotels im In- und Ausland.Sie eignen sich aufgrund Ihres anatomisch-physiologischen Fachwissens die Kompetenz an, die Bedürfnisse Ihrer Kunden in einem Beratungsgespräch zu erfassen, und sie können eine allfällige Fehlernährung erkennen und individuelle Lösungen für den Alltag anbieten.
Um diese Aufgabe in einem Team oder als Teamleiter/-in ausführen zu können, werden in diesem Lehrgang nicht nur die fachtechnischen Grundlagen in Anatomie, Physiologie oder Nahrungsmittellehre vermittelt, sondern auch die für die Umsetzung notwendige Gesprächsführung und Methodik im Umgang mit Kunden.
Nach diesem Lehrgang sind sie befähigt, eine kompetente Ernährungsberatung für gesunde bzw. leicht übergewichtige Erwachsene oder Sportler/-innen anzubieten. Sie können zielgruppengerecht beraten, instruieren, betreuen bzw. begleiten.
Stufe 1, gem. ASCA:
Schulmedizinische Grundlagen
Das Ausbildungskonzept ist ärztlich geprüft und richtet sich zudem nach den Bestimmungen überregionaler Zertifizierungsstellen. Nach erfolgreichem Abschluss und unter Einhaltung der Mindestanforderungen dieser Ausbildungsstufe wird die praktische Methode (Stufe 2, nach ASCA) in Angriff genommen.
Stufe 2, gem. ASCA
Erfahrungsmedizinische Methode:
Ernährungsberatung WAM
Einführung in die fachspezifische Ausbildung der Ernährungsberatung.
Stufe 3, gem. ASCA
Vertiefung medizinorientierter Grundlagen:
Fachrichtung: Ernährungsberatung WAM
Diese Stufe ist für bestimmte Gesundheitsmethoden, die auf der ASCA-Methoden-Liste aufgeführt sind, notwendig: Sie beinhaltet ausschliesslich das Studium von Anatomie, Physiologie, Pathologie sowie der Anamnese und Diagnostik unter Berücksichtigung der medizinischen und paramedizinischen Anforderungen. Dieser Ausbildungsteil erfolgt im Anschluss an Stufe 1 und 2 und umfasst im Minimum 300 Stunden (siehe separate Ausschreibung).
ASCA Methodenliste-Nr. 229
150 Stunden (Stufe 1) und 150 Stunden (Stufe 2);
300 Stunden im Anschluss (Stufe 3, siehe separate Ausschreibung)
Der Nachweis der medizinischen Grundlagen ist ein integrierender Bestandteil einer methodenorientierten bzw. therapeutischen Ausbildung.
Die ASCA-Registrierung als Therapeut/in erfordert einen vollständigen Abschluss mit einer therapeutischen Methode, vollständig ist ein Lehrgang, wenn beide Teile, die erfahrungs-medizinische Methode und die medizinischen Grundlagen mit einer Prüfung abgeschlossen und die verlangten Lernstunden attestiert sind. Der Stundenumfang für die schulmedizinischen Grundlagen und die erfahrungsmedizinische Methode wird durch die gewählte Methode bestimmt (siehe Methoden-Nummer bei ASCA).
Teilnehmerkreis
Siehe ZugangsvoraussetzungenMethoden
Qualifizierte Dozenten/-innen im Bereich der Ernährungsberatung vermitteln Ihnen im modernen Gruppenunterricht das nötige Know-how, das Sie sofort im beruflichen Alltag anwenden können (Praxistransfer). Zwischenprüfungen ermöglichen es Ihnen, die Entwicklung Ihrer Ausbildung jederzeit im Auge zu behalten (Erfolgskontrollen).Zugangsvoraussetzungen
- Mindestalter: vollendetes 18. Altersjahr
- Berufsabschluss oder gleichwertige Ausbildung
- oder mehrjährige Berufspraxis
Kursinhalte
Anatomie / Physiologie ASCA 11Zell-, Gewebe-, Organlehre
Sie lernen die räumlichen Strukturen und Funktionseinheiten des menschlichen Körpers kennen: Zellen, Gewebe, Organe und Organsysteme, räumliche Grundstrukturen. Wesentliches zu Bau und Funktion von Lymph- und Verdauungssystem, Harnsystem, Hormonsystem, Geschlechtsorganen und Sinnesorganen, besonders der Haut
Herz / Atmung / Nerven / Reflexe
Sie erwerben Wissen zu Aufbau und Funktion des Blutes, des Herzens, der Atmungsorgane; zu Aufbau und Funktion des Nervensystems und den Merkmalen von zentralem, peripherem und vegetativem Nervensystem
Bewegungsapparat
Sie erwerben Grundwissen über die Funktionsweise des Bewegungssystems. Es umfasst Knochen-, Muskellehre sowie den Halteapparat
Allgemeiner Kenntnisstand Anatomie:
Bei den Bauabschnitten des Körpers, den wichtigsten Organen und Blutgefässen sind Ihnen die deutschen und lateinischen Bezeichnungen geläufig. Auch Richtungen innerhalb des Körpers und anatomischen Schnittebenen können Sie benennen.
Pathologie ASCA 12
Allgemeine Krankheitslehre, ausgewählte, häufig vorkommende Krankheitsbilder: Zivilisationskrankheiten, Infektionskrankheiten, erbliche und chronischen Krankheiten. Sie kennen Unterschiede in der Erkennbarkeit, persönlichen Disposition und Übertragbarkeit verschiedener Erkrankungen. Bei ausgewählten Erkrankungen können Sie das Krankheitsbild beschreiben, häufige Symptome nennen, häufige Ursachen und Folgeerkrankungen benennen.
Hygiene ASCA 13
Sie kennen Massnahmen und Mittel zur Vermeidung jeglicher Infektionen beim Kunden und beim Therapeuten
Erste Hilfe / CPR ASCA 14
Reanimation und Nothilfe unter besonderer Berücksichtigung der Akutfälle, wie sie bei körperlichem Training, Massage und Wellnessanwendungen vorkommen können
Psychologie / Psychosomatik ASCA 15
Sie können an Beispielen mögliche Zusammenhänge zwischen körperlichen Symptomen und psychischen Einflussfaktoren beschreiben. Sie können Quellen für eine fachliche Unterstützung nennen. Grundwissen zu ausgewählten Krankheiten (z. B. Burn-out) und Symptomen (Schmerz), Tabus bei medizinischen Themen
Anamnese / Diagnostik ASCA 16
Kundengespräch, Erfassung und Dokumentation des subjektiv empfundenen und objektiv messbaren Gesundheitszustandes, Erkennung und Erfassung von Veränderungen während der Behandlungszeit, Verständnis ärztlicher Befunde
Grundlagen Ernährung ASCA 211
Nährstoff- und Lebensmittelkunde (wertgebende Inhaltsstoffe bei Grundnahrungsmitteln, z.B. bei Früchten & Gemüsen, Kartoffelprodukten, Getreideerzeugnissen, Fleisch, Fisch & Meeresfrüchten, Ei, Milch & Milchprodukten), Nährstoffkunde (lebensnotwendige Makro- und Mikronährstoffe, orientiert am Bedarf für gesunde Erwachsene), Zusammenhänge zwischen Ernährung und Aktivität, Energiehaushalt, Reflexion des eigenen Ess- und Trinkverhaltens
Vertiefung Beratung ASCA 212
Ernährung, Verhalten und Prophylaxe mit
a) Ernährung im Lebensalter
Physiologische Besonderheiten, Nährstoffe und Besonderheiten bei der Verpflegung von Säuglingen, Kindern, Jugendlichen, Schwangeren, Stillenden und Senioren
b) Ernährung und Arbeit/Sport
Energiebereitstellung und Energiebedarfsdeckung bei körperlicher/mentaler Arbeit
c) Gesundheitsförderung/Prophylaxe
Überblick über verschiedene Kostformen (z.B. Schonkost; vegane und ovolactovegetabile Kost). Charakteristik und Einsatzbereich ausgewählter Kuren und Diäten (z.B. Buchinger-Fasten, F.X. Mayr-Kur, zucker- und fettreduzierte Diäten, allergenarme Ernährung), Bedeutung und Vorkommen der Nahrungsfasern und sekundären Pflanzenwirkstoffe für die Gesundheitsförderung
d) Diätetik
Aussagekraft von Vitalwerten wie Gewicht, Hüftumfang, Blutdruck, Blutzucker- und Cholesterinspiegel, Hämoglobingehalt; Massnahmen zu deren Stabilisierung bzw. Normalisierung, Gesundheitsförderung durch die gezielte Berücksichtigung naturbelassener Nahrungsmittel mit hochwertigen Fetten, Nahrungsfasern, und sekundären Pflanzenwirkstoffen Erhaltung der wertgebenden Inhaltsstoffe durch geeignete Zubereitungsmethoden
Konsequenzen einer Über-/Fehlernährung im Sinne von körperlichen Schäden und Leistungseinbussen (z.B. Diabetes Typ II, Herz-Kreislauferkrankungen, Schäden am Bewegungsapparat, Gicht, Osteoporose), Vorteile einer bedarfsgerechten Ernährung (z.B. psychisches Wohlbefinden/Belastbarkeit, erhöhte Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit, verlängerte Selbständigkeit im Alter)
Einkauf und Menüplanung ASCA 213
Kriterien der Nahrungsmittelauswahl, Bedeutung der Zutatenliste inkl. Zusatzstoffen, Aussage der Nährwertdeklaration (food facts), Labels; verträgliche Kombinationen von Spei-sen und Getränken, Portionierung
Kundenberatung Ernährung ASCA 214/15
Einüben von Beratungssituationen in kon-kreten Fallbeispielen, Erfassung und Reflexion des Kundenverhaltens unter Berücksichtigung verhaltenspsychologischer Grundlagen, Mass-nahmenkatalog, Zielsetzung, Coaching
Für alle Fächer gilt:
Die Lernziele richten sich nach der Methodenliste ASCA
Wahlfächer (Freifächer)
Die Wahlfächer sind im Kursgeld inbegriffen- Englisch / Französisch / Italienisch / Spanisch
- Deutsche Rechtschreibung / Grammatik
- Maschinenschreiben / EDV / Buchhaltung
Kostenlose Vorkurse
Sobald Sie sich für eine Ausbildung an unserer Schule angemeldet haben, können Sie von unseren kostenlosen Vorkursen in Sprachen, Informatik, deutsche Grammatik/Rechtschreibung, Tastaturschreiben und weiteren Programmen profitieren.Diplome / Kompetenznachweis
Abschluss nach 2 Semestern: Ernährungsberater/-in Bénédict (Fachrichtung WAM)
Registrierung ASCA/EMR:
Unter Berücksichtigung formaler Anforderungen der Zertifizierungsstellen (ASCA, EMR) werden die Lernstunden (gem. Def. EMR) des Gesamtlehrgangs im Notenausweis ausgewiesen.
Kursbeginn
- ab 21. Oktober 2013
Ausbildungsdauer
2 Semester, 40 Wochen, 300 StundenKursdaten
- Montag ganzer Tag 08.20 - 12.00 Uhr und 13.00 - 16.40 Uhr
und fünf Donnerstagabende pro Semester 18.20 - 22.00 Uhr - oder
- Samstag ganzer Tag 08.20 - 12.00 Uhr und 13.00 - 16.40 Uhr
und fünf Donnerstagabende pro Semester 18.20 - 22.00 Uhr
Kursort
|
Bénédict-Schule Luzern Parkplätze im Hause, Ansicht
Lageplan |
Kosten
| 1 Zahlung | 2 Zahlungen | 4 Zahlungen | 12 Zahlungen |
| 1x Fr. 7'250.--* | 2x Fr. 3'725.--* | 4x Fr. 1'910.--* | 12x Fr. 655.-- * |
Kurskosten:
*Diese Angaben verstehen sich inkl. Lehrmaterial und Prüfungsgebühren, exkl. allfällige Kosten für Anerkennungsverfahren ASCA, EMR etc.
Einschreibegebühr:
Fr. 600.--, zahlbar nach Erhalt der Anmeldebestätigung. Diese Gebühr ist im Schulgeld inbegriffen, verfällt jedoch bei Nichtantritt.
Heimstudium:
Neben den ausgewiesenen Präsenzstunden (umgerechnet in 40-Min.-Lektionen exkl. Übungen und Prüfungen), sind für das Heimstudium (Lernen, Hausaufgaben lösen, individuelle Prüfungsvorbereitung) mindestens gleichviel Lektionen pro Woche einzurechnen. Massgebend für den Lernaufwand sind auch einschlägige Vorkenntnisse in einzelnen Fachgebieten.
Ferien/Feiertage:
gemäss Stundenplan (in Anlehnung an die öffentlichen Schulen der Stadt Luzern und ausgerichtet am Kursstart und den Prüfungsterminen). Unterrichtseinheiten, die wegen Feiertagen o. ä. Gründen ausfallen, können im Ausnahmefall an einem anderen Kurstag nachgeholt werden.
Erfahrungsmedizinisches Register EMR
Therapeutinnen und Therapeuten, die eine EMR-Registrierung anstreben, haben sich gemäss den gültigen Registrierungsbedingungen direkt an das EMR zu wenden. Die registrierbaren Methoden sowie die Registrierungsvoraussetzungen können unter www.emr.ch abgerufen werden. Zurzeit sind weder Lehrgänge noch Schulen registrierbar.
Schweiz. Stiftung für Komplementärmedizin ASCA
Therapeutinnen und Therapeuten, die eine ASCA-Registrierung anstreben, haben sich gemäss den gültigen Registrierungsbedingungen direkt an die ASCA zu wenden. Die registrierbaren Methoden sowie die Registrierungsvoraussetzungen können unter www.asca.ch abgerufen werden. Die Ausbildungsinstitute Bénédict Zürich, Bern, Luzern und St. Gallen sind auf Stufe 1 und 2 für bestimmte Methoden akkreditiert (Stand Januar 2013).
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