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Bern
Personalassistentin - Verkaufsassistent - Marketingassistent

Fachfrau/-mann für Finanz- und Rechnungswesen mit eidg. Fachausweis

Kursziel

Durch diesen Lehrgang wird die Grundlage geschaffen, eine Leitungsfunktion in einem Klein- oder Mittelbetrieb zu übernehmen, mit möglichen Einsatzgebieten als Leiter/in Rechnungswesen oder kaufmännische/r Leiter/in. Nach Abschluss der Weiterbildung sind Sie befähigt, im gesamten Aufgabenbereich des Finanz- und Rechnungswesens sowie in der Personaladministration Verantwortung zu tragen.

Als Mitarbeiter/in im Bereich Finanz- und Rechnungswesen eines Grossbetriebs werden Sie in diesem Lehrgang auf zukünftige Führungsaufgaben vorbereitet. Die Weiterbildung entspricht einem hohen Bedürfnis der Wirtschaft und ist eine grosse Chance für erstberuflich Ausgebildete, die heute in vielen Unternehmungen gefördert werden. Zudem vermittelt dieser Lehrgang die zur Vorbereitung auf die Berufsprüfung notwendigen theoretischen und praktischen Kenntnisse.

Teilnehmerkreis

Der Kurs richtet sich an Mitarbeiter/-innen aus Wirtschaft und Verwaltung, welche sich durch eine Spezialisierung im Finanz- und Rechnungswesen auszeichnen oder aufgrund der erreichten Berufspraxis ihre Fachkompetenz nachweisen wollen.

Methoden

Moderner Gruppenunterricht, Lehrgespräche, Referate, Diskussionen, Projekt- und Gruppenarbeiten, Case studies aus der Berufspraxis sowie das Lösen und Analysieren von früheren eidg. Diplomprüfungen sollen den Teilnehmenden eine optimale Prüfungsvorbereitung ermöglichen.

Zugangsvoraussetzungen

(Auszug aus der Prüfungsordnung, Verein für höhere Prüfungen im Rechnungswesen und Controlling, BBT-Genehmigung: 25.06.2010)

Gemäss Art. 3.3 Zulassung, Abs. 3.31 wird zur Prüfung zugelassen wer

a) über einen der nachstehenden Ausweise verfügt:

  • Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis eines Berufs oder einer vom BBT anerkannten Handelsmittelschule oder ein Maturitätszeugnis;
  • Sachbearbeiter/in Rechnungswesen mit mindestens 2-jähriger Ausbildungsdauer;
  • Fachausweis einer Berufsprüfung oder Diplom einer höheren Fachprüfung;
  • Abschluss einer höheren Fachschule, einer Hochschule oder einer Fachhochschule;

b) eine Fachpraxis von 3 Jahren nachweist

  • Als Fachpraxis im Sinne der Prüfungsordnung gilt eine Tätigkeit als Fachperson in einem oder mehreren Bereich(en) des Rechnungswesens, des Treuhandwesens oder der Steuern. Stichtag für den Nachweis der Fachpraxis ist das Datum des Prüfungsbeginns.

c) keinen Eintrag im Zentralstrafregister besitzt, der dem Zweck der Prüfung widerspricht

Kursinhalte

Finanz- und Rechnungswesen FRW 11
 
1 Allgemeines
Aufgaben des Rechnungswesens, Grundlagen des Obligationenrechts, Swiss GAAP FER (mit Ausnahmen Swiss GAAP FER 12, 14, 21, 26, Kern-Swiss GAAP FER, Kontenrahmen KMU, Grundsätze ordnungsmässiger Buchführung und Rechnungslegung B

 
2 Erfassung und Bewertung von Buchungstatbeständen
Verarbeitung des laufenden Geschäftsverkehrs, insbesondere: Forderungen und Verpflichtungen aus Lieferungen und Leistungen, Vorräte, ruhende Kontenführung, laufende Kontenführung,  Bestandes-änderungen bei angefangenen und fertigen Aufträgen, Wertschriften des Umlaufvermögens, aktive und passive Rechnungsabgrenzung, Sachanlagen und immaterielle Anlagen, Kauf und Verkauf, Abschreibungen, aktivierte Eigenleistungen, Anlagenspiegel, Brutto-, Netto- und Eigenkapitalrendite von Liegenschaften; Finanzanlagen, Rückstellungen (Bildung, Auflösung, Verbrauch), Eigenkapital, Rechtsformen, Gewinnverbuchung und -verwendung, eigene Anteile am Kapital der Organisation, Privatkonten, Personalaufwand, Löhne, Sozialleistungen (Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeiträge), übriger Personalaufwand, Mehrwertsteuer, Brutto- und Nettomethode, vereinnahmtes und vereinbartes Entgelt, Leasing, bilanziertes und nicht bilanziertes Leasing, Leasingnehmer und -geber, Factoring mit Bevorschussung, Fremdwährungen, Vierspaltenkonten, Offenposten-Buchführung, Bewertung, Derivative Finanzinstrumente, Arbeitsgemeinschaft als Form des Konsortialgeschäfts

 
3 Abschlüsse
Inhalt und Darstellung der Jahresrechnung, Bilanz, Erfolgsrechnung, Absatz-Erfolgsrechnung (Umsatzkostenverfahren), Anhang, Geldflussrechnung, flüssige Mittel, Geldfluss aus Betriebs-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit, direkte und indirekte Berechnung des Geldflusses aus Betriebstätigkeit, Bewertungsgrundsätze und -vorschriften, Stille Reserven, Ausserbilanzgeschäfte, Ereignisse nach dem Bilanzstichtag, Bilanz- und Erfolgsanalyse, bilanzbezogene Analyse, erfolgsbezogene Analyse inkl. DuPont-Kennzahlensystem, Cashflow-Analyse, Aktivitätsanalyse, grafische Darstellungen (Balken-, Linien-, Kreis- und Punktdiagramm, Lorenzkurve), Zusammenarbeit mit der Revisionsstelle, gesetzliche Grundlagen, Revisionsarten, Überblick über Revisionsinhalte, kurzfristige Erfolgsrechnung

 
4 Finanzmanagement aus betriebswirtschaftlicher Sicht
Cashmanagement, Steuerung der Liquidität, Cash-cycle-Optimierung, Finanzierungsformen, Innen-finanzierung, Aussenfinanzierung, spezielle Finanzierungsformen,  Derivative Finanzinstrumente, Forwards und Swaps (nur Fremdwährungen), Call- und Put-Optionen (nur Aktien und Fremd-währungen)

 
5 Kostenrechnung
Kostenrechnungssysteme, Vollkostenrechnung mit Ist-, Normal- und Standardkosten, Teilkostenrechnung mit Ist-, Normal- und Standardkosten, Darstellungsformen, Betriebsabrechnungsbogen, Formulare, Konten, Datenerfassung und -verarbeitung in integrierten Systemen, Elemente, Kosten und Leistungsarten, sachliche Abgrenzungen, Einzel- und Gemeinkosten, Kostenstellen und Kostenträger, besondere Problemstellungen, mehrstufige Fertigung, Eigenleistungen (nicht geprüft werden: Abfall, Ausschuss und Kuppelprodukte), Auswertungen, Erfolgsrechnungen in Berichtsform, Kostenstellen- und Kostenträger-Auswertungen, Soll-/Ist-Analyse, Deckungsdifferenzen, Produktionsdifferenzen, Kalkulation, Grundlagen der Kalkulation, Kalkulationsschemen, Divisionskalkulation, Kalkulation mit Kosten- und Zuschlagssätzen, Vor-, Zwischen- und Nachkalkulation, Kalkulation mit Vollkosten, Kalkulation mit Teilkosten, Break-even, Deckungsbeitrags- und Gewinnziele (ohne übrige kritische Kostenpunkte), Opportunitätskosten, Grenzkosten
  

6 Planungsrechnung
Operative Planung (Budgetierung und mittelfristige Planung), Ablauf und Organisation des Planungsprozesses, Inhalte und Zusammenhänge von Teil- und Gesamtplänen, Teilpläne, Gesamtpläne, Investitionsrechnung, statische Methoden, dynamische Methoden

  

7 Konzernrechnung
auf der Grundlage von Swiss GAAP FER 30; IFRS mithilfe zusätzlicher Anweisungen;
Elemente der Konzernrechnung, Bilanz, Erfolgsrechnung, Eigenkapitalnachweis, Anhang, nicht geprüft wird die Konzern-Geldflussrechnung, Einbezug von Untergesellschaften in die Konzernrechnung, Vollkonsolidierung, Quotenkonsolidierung, Equity-Methode; (nicht geprüft werden: Fremdwährungen, latente Steuern, mehrstufige Konsolidierung, Veränderungen von Beteiligungsquoten., Konsolidierungstechniken, Kapitalkonsolidierung, Konsolidierung von konzerninternen Forderungen und Verpflichtungen, Konsolidierung von konzerninternen Umsätzen, Konsolidierung von nicht realisierten Zwischengewinnen aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen, Konsolidierung von konzerninternen Gewinnausschüttungen, Goodwill-Abschreibung

 
8 Buchführung in besonderen Fällen
Einzelunternehmung, Aktiengesellschaft und Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Unternehmensgründungen, Eigenkapitalveränderungen, Umstrukturierungen, Umwandlung der Einzelunternehmung in eine Aktiengesellschaft oder Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Absorption und Kombination gemäss Fusionsgesetz, Sanierung, Liquidation, Unternehmungsteilung (Auf- und Abspaltung bei Aktiengesellschaften), Nachfolgeregelung (Übertragung innerhalb Familie, an Management und an Dritte)

 
9 Organisation des Rechnungswesens
Aufbauorganisation, Aufbau der Unternehmung: Stellenbildung, Leitungssystem, Aufbau des Rech-nungswesens, Darstellungstechniken der Aufbauorganisation, Organigramm, Stellenbeschreibung, Ablauforganisation, Datenflüsse in integrierten und nicht integrierten Systemen, insbesondere Stamm und Bewegungsdaten sowie Schnittstellen im Zusammenhang mit Lohnwesen, Kunden, Lieferanten, Vorräten, Sachanlagen, Aufgabenfolgeplan als Darstellungstechnik der Ablauforganisation, Datensicherheit, Datensicherung, Datenschutz, Aufbewahrungspflichten, internes Kontrollsystem IKS

 
Steuern  FRW 12
 
1 Grundlagen
Das schweizerische Steuersystem, Einteilung der Steuern nach Steuerarten, Rechtsgrundlagen und Schranken der Besteuerung, das Steuerrechtsverhältnis und seine Elemente

 
2 Mehrwertsteuer
Basis bilden das MWSTG (Bundesgesetz über die Mehrwertsteuer) und die MWSTV (Mehrwertsteuerverordnung), Allgemeines, Rechtsgrundlage und Grundzüge der Steuer, spezifische Begriffe des Mehrwertsteuerrechts, steuerbare Leistungen (Steuerobjekt), Lieferung von Gegenständen und Dienstleistungen (inkl. Abgrenzung zwischen Lieferungen und Dienstleistungen), Leistungsbezüge von ausländischen Unternehmen (Bezugsteuer), Einfuhr von Gegenständen, Ort der Leistung (bei Lieferungen und Dienstleistungen), von der Steuer ausgenommene Umsätze, von der Steuer befreite Umsätze, Steuerpflicht (Steuersubjekt), Berechnung und Überwälzung der Steuer, Vorsteuerabzug, Entstehung der Steuerforderung, Veranlagung und Entrichtung der Steuer, Verfahren

 
3 Direkte Steuern
Basis bilden grundsätzlich das DBG (Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer) sowie das StHG (Bundesgesetz über die Harmonisierung der direkten Steuern), Einkommenssteuer von natürlichen Personen, Gewinnsteuer juristischer Personen, Verfahrensrecht, Steuerstrafrecht, interkantonales Steuerrecht

 
4 Verrechnungssteuer
Steuerhoheit und Merkmale der Verrechnungssteuer, Verrechnungssteuer auf Kapitalerträgen, Steuererhebung, Steuerrückerstattung, Behörden und Verfahren, Strafbestimmungen
  

5 Übrige Steuern
Grundsätze der Vermögens- und Kapitalsteuern gemäss StHG, Grundstückgewinnsteuer, Erbschafts- und Schenkungssteuer, Handänderungssteuer, Grundsätze der internationalen Doppelbesteuerungsabkommen des Bundes in Bezug auf Dividenden und Zinsen

 
Löhne und Sozialversicherungen  FRW 15
 
1 Sozialversicherungen
AHV / IV / EO / FAK, Arbeitslosenversicherung (inkl. Kurzarbeit, Schlechtwetter, Insolvenz), Unfallversicherung, Berufliche Vorsorge

 
2 Lohnadministration
Allgemeines, Lohnabrechnungen, Lohnausweis,  Quellen-/Grenzgängersteuer

 
Recht   FRW 16
 
1 Personenrecht
Rechts- und Handlungsfähigkeit, natürliche und juristische Personen

 
2 Familien- und Erbrecht
Allgemeine Grundsätze der drei Güterstände, Erbrecht und Erbteilung (Gesetzliche Erbfolge inkl. Pflichtteile, Testament und Erbvertrag, Erbengemeinschaft und Erbteilung)

 

3 Allgemeiner Teil Obligationenrecht
Entstehung der Obligation durch Vertrag (ohne Haustürverkauf) oder ungerechtfertigte Bereicherung, Erlöschen der Obligation, Abtretung von Forderungen und die Schuldübernahme

 
4 Einzelne Vertragsverhältnisse
Kaufvertrag (ohne besondere Arten des Kaufs), Mietvertrag, Darlehensvertrag, Arbeitsvertrag und öffentliches Arbeitsrecht, einfacher Auftrag

 
5 Einzelfirma und Gesellschaften
Einzelfirma, einfache Gesellschaft, Kollektivgesellschaft, Aktiengesellschaft, Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Verein

 
6 Schuldbetreibung und Konkurs
Ort und Zeit der Betreibung, Betreibungsverfahren (ohne Wechselbetreibung und Betreibung auf Pfandverwertung), Arrest, Nachlassstundung, Arten der Nachlassverträge

 
7 Strafrecht A
Grundsätze: Vorsatz und Fahrlässigkeit, einzelne Delikte

 
Fallstudie   FRW 17

Die fächerübergreifende Fallstudie umfasst den gesamten Prüfungsstoff aller Prüfungsteile. Der Stoffumfang und die Kompetenzausprägungen entsprechen den fächerspezifischen Prüfungsteilen. Die Kandidierenden müssen mit ihrer Lösung den Nachweis erbringen, dass sie die fächerübergreifenden Kenntnisse und Fähigkeiten besitzen, die von ihnen im Rahmen einer qualifizierten Tätigkeit im Rechnungswesen erwartet werden.

Wahlfächer (Freifächer)

  Die Wahlfächer sind im Kursgeld inbegriffen
- Englisch / Französisch / Italienisch / Spanisch
- Deutsche Rechtschreibung / Grammatik
- Tastaturschreiben / Informatik / Buchhaltung

Kostenlose Vorkurse

Sobald Sie sich für eine Ausbildung an unserer Schule angemeldet haben, können Sie von unseren kostenlosen Vorkursen in Sprachen, Informatik, deutsche Grammatik/Rechtschreibung, Tastaturschreiben und weiteren Programmen profitieren.

Diplome / Kompetenznachweis

Erfolgreiche Kandidatinnen und Kandidaten erhalten nach bestandener Prüfung das Diplom Fachmann/frau im Finanz- und Rechnungswesen BVS bzw. nach erfolgreich bestandener eidg. Prüfung den gesetzlich geschützten Titel Fachmann/frau im Finanz- und Rechnungswesen mit eidg. Fachausweis (BBT)

Kursbeginn

  • ab 21. April 2014

Ausbildungsdauer

  • 4 Semester, 8 Lektionen pro Woche, 640 Lektionen

Kursdaten

  • Montag- und Mittwochabend, 19.00 - 22.00 Uhr

Kursort

BVS Business-School Bern
Aarbergergasse 5
3011 Bern

Tel: 031 310 28 20
Fax: 031 310 28 29
Email: info.be@bvs-bildungszentrum.ch


 

Parkhaus Metro, Ansicht Lageplan

 

Kosten

1 Zahlung4 Zahlungen12 Zahlungen
1x  Fr. 14'500.- 4x  Fr. 3'750.-  12x  Fr. 1'300.- 

Weiterführende Lehrgänge  
Eidg. dipl. Experte/-in Rechnungslegung und Controlling (HFP)

 

Im Kursgeld sind die folgenden Leistungen eingeschlossen:

  • Alle Unterrichtslektionen, erteilt von qualifizierten und erfahrenen Lehrpersonen
  • Lehr- und Prüfungsmaterial sowie Online-Unterlagen zur Vertiefung des Stoffes und zur Prüfungsvorbereitung
  • ordentliche Prüfungsgebühren der Schule
  • Ausfertigung des Notenausweises und der Diplomurkunde
  • Ihre Teilnahme an der Diplomfeier

 

Profitieren Sie zusätzlich

  • vom Besuch der kostenlosen Vorbereitungskurse im Wert von Fr. 850.-, z. B. Tastaturschreiben, Anwender-Informatikkurse, Sprachen – Englisch, Deutsch, Französisch, Italienisch oder Spanisch.
     
  • z. B. im Wert von Fr. 1500.- von einem 100-Stunden-Abonnement im professionell betreuten Lerncenter – gültig für kostenlose Freifächer während und zwei Jahre nach Ihrem Lehrgangsbesuch. Für Informatikkurse, Sprachen wie Englisch, Deutsch, Französisch, Italienisch oder Spanisch.
     
  • Zudem gewähren wir Ihnen interessante Treuerabatte auf Folgekurse, die Sie dank Ihrem Einsatz noch einen Schritt weiter bringen können.
     
  • Wir nehmen uns für Sie gerne Zeit für eine kostenlose und fundierte Laufbahnberatung: Bestandesaufnahme Ihres aktuellen Lebenslaufs und Erläuterung Ihrer beruflichen Möglichkeiten unter Berücksichtigung Ihrer persönlichen Vorstellungen und Zielsetzungen.

 

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